Spektakuläres Klavierkonzert: Ludovico Einaudi spielt mitten in der Arktis

Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause.
Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören.
Dalai Lama

Kürzlich tagte die OSPAR- Meeresschutz- Konferenz in Teneriffa. Zu diesem Anlass veranstalte Greenpeace ein atemberaubendes Konzert mit dem italienischen Star-Pianisten und Komponisten Ludovico Einaudi vor schmelzenden Gletschern mitten in der Arktis. Die Umweltorganisation forderte von der Konferenz einen Teil des arktischen Meeres unter Schutz zu stellen.

Länder vereinigt zum Schutz der Meere?                                                                             
Die OSPAR (Oslo- Paris Übereinkunft) ist ein Verbund von 15 europäischen Staaten zum Schutz der Meere im Nordostatlantik und Schutz der Umwelt. Es ist die einzige EU- Übereinkunft mit einem Mandat der Vereinigten Nationen, dessen Geltungsbereich den Nordpol bis hinab zur Südspitze Spaniens umfasst. Da teilnehmende Staaten verbindliche Regeln treffen dürfen, hätten sie in einer historischen Entscheidung einen Teil der Arktis zum Schutzgebiet erklären. Auf diese einmalige Chance, die Arktis zu retten, wollte Greenpeace mit dem Konzert aufmerksam machen.

Konzert von einer künstlichen Eisscholle                                                          
Fast zwei Tonnen wiegt die künstliche Eisscholle, die die Umweltschützer für diese Aktion erbauten mit ihrem Schiff „Arctic Sunrise“ in die Arktis schleppten. Umgeben von schmelzenden Eis trug Einaudi das für diesen Anlass komponierte Klavierstück „Elegy fort he Artic“ (Klagelied für die Arktis) vor.
Doch anscheinend ließen sich die Konferenzteilnehmer von dem traurigen Lied nicht berühren: der Ergebnisse der Konferenz blieben weit in den Erwartungen der Umweltschützer zurück.

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