Die fünf Liebesphasen und warum so viele Menschen in Phase 3 aufgeben

Jeder wünscht sich Liebe. Menschen jedes Alters streben danach zu lieben und geliebt werden. Schlägt die Liebe ein, sind die Verliebten im rosaroten Liebesrausch oft kaum wieder zu erkennen. Doch obwohl alle von der Liebe träumen, scheitert eine erstaunlich große Zahl an Beziehungen. Lernen Sie die fünf klassischen Liebesphasen kennen, die jede längere Partnerschaft durchläuft und erfahren Sie, warum in Phase 3 oft das Beziehungsaus droht.

Phase 1 – „Ich bin total verliebt.“

Wer noch nie verliebt war, sollte es unbedingt ausprobieren. Es ist ein Gefühl der rauschhaften Euphorie, das man nie mehr vergisst. Kein Wunder, denn in der Verliebtheitsphase wird das Gehirn mit chemischen Stoffen wie Dopmanin, Oxytocin, Serotin, Testosteron und Östrogen überflutet, die für viele Schmetterlinge im Bauch und die berühmte rosarote Brille sorgen. Wer frisch verliebt ist, fühlt sich dank dieses Hormon- Cocktails einfach großartig, während der neue Partner ziemlich idealisiert wird. Hinter dem schönen Kribbeln in der Bauchgegend verbirgt sich allerdings die bange Frage: liebt er oder sie mich wirklich?

Phase 2 – Endlich ein Paar!
Ja, der andere will mich!

In der zweiten Phase haben sich die Partner auf einander eingelassen, die Beziehung wird verbindlicher. Auch bei einem Streit droht nicht gleich das Ende der Beziehung. Beide nehmen sich als Teil eines Paares wahr und man beginnt gemeinsam Pläne zu schmieden. Oft regt sich der Wunsch, zusammen zuziehen, nach einer Heirat oder eine Familie zu gründen. In Phase 2 glauben viele, dass ihre Liebe so stark ist, dass sie ein Leben lang halten wird. Doch nur wenig später wirft so mancher das Handtuch und verlässt in Phase 3 den Partner.

Phase 3 – Die großen Zweifel

In der dritten Phase sieht man den Partner, endgültig wie er wirklich ist. Unerwünschte Eigenschaften, die man zuvor übersehen oder bagatellisiert hat, werden nun deutlich. Die rosarote Brille ist endgültig abgelegt. Doch oft wird auf die Schwächen und Macken des anderen mit Ablehnung reagiert, wodurch sich dieser weniger geliebt und geborgen fühlt. Plötzlich steht nicht mehr das Verbindende sondern das Trennende im Vordergrund und man verstickt sich in Macht-, Revier- und Konkurrenzkämpfe. War man sich zuvor ganz sicher, den Richtigen fürs Leben gefunden zu haben, so stellen sich jetzt große Zweifel ein. Die dritte Phase kann ein echter Tiefpunkt sein, doch wem es gelingt, diese Herausforderung zu überwinden, wird in der vierten Phase mit einer erneuerten und gefestigten Liebe belohnt.

Phase 4: Du bist Du, ich bin ich, gemeinsam ein Paar!

Hurra, geschafft – die Krise ist überwunden! Spätestens jetzt kennt man den Partner in und auswendig und liebt ihn trotz seiner Schwächen. Die Machtkämpfe und früheren Verletzungen sind vergessen, die missglückten Erziehungsversuche endgültig vorbei. Stattdessen unterstützt man den Partner bei seiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Zwar ist es nicht immer einfach, eine gute Balance zwischen den Einzelinteressen und dem gemeinsamen „Wir“ zu finden, aber dies gelingt immer besser. Denn gerade aufgrund der neuen Eigenständigkeit blüht das Interesse an dem Partner wieder auf, an dem es neue Seiten zu entdecken gibt.

Phase 5: Zusammen die Welt erobern!

Die Welt mag manchmal verwirrend sein, aber die Liebe bietet Ihnen einen verlässlichen Halt. In Phase 5 ist ihre Liebe am tiefsten und sehr vertraut. Wer es hier hin geschafft hat, darf die wahre Liebe jenseits aller Projektionen und Masken entdecken. Alles was Sie bisher als Paar miteinander erlebt haben, hat Sie stärker zusammengeschweißt und gemeinsam wachsen lassen. Mit den Schwächen und Stärken ihres Partners, können Sie gut umgehen. Gemeinsam sind Sie stark und können nun, zusammen die Welt erobern. Aber egal wohin die Reise Sie führt, ihr Partner gehört zu Ihnen und ist immer Ihr Zuhause.


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